(Zwischen-)Ergebnisse im Programmpunkt 1 „Qualitätssicherung und Anrechnung. Normative Grundlagen“

Unter Berücksichtigung der niedersächsischen, deutschen und europäischen Rechtsprechung sowie der Regeln des deutschen Akkreditierungsrates ist das Ziel dieses Arbeitspakets, die Erarbeitung von Qualitätssicherungsstandards der Hochschule Weserbergland (HSW) zum Themenfeld Anrechnung und Anerkennung. Münden soll der Entwicklungsprozess in einem Leitfaden für Anrechnung und Anerkennung an der HSW bzw. in einer Anrechnungs- und Anerkennungsordnung für die HSW, in der die hier im Kontext

  • der Anrechnungs- und Anerkennungsbewerbung
  • der Anrechnungs- und Anerkennungsanalyse und 
  • der Anrechnungs- und Anerkennungsbewertung

relevante Prozesse und Regularien für Studieninteressierte, Studierende und Lehrende transparent sowie nachvollziehbar dargestellt sind und nachgelesen werden können. Dazu wurde zunächst eine bundesweite Recherche im Kontext der Anrechnungs- und Anerkennungsthematik hinsichtlich

  • der Erfordernisse seitens der europäischen, deutschen und bundesländerspezifischen Gesetzgebung, 
  • der Akkreditierungsanforderungen,
  • bereits vorhandener Beispiele bzgl. Anerkennungs- und Anrechnungsordnungen 
  • sowie Anerkennungs- und Anrechnungsleitfäden 

realisiert. Die Ergebnisse der Recherche zu den Erfordernissen seitens der Gesetzgebung und Akkreditierung flossen letztlich als Kapitel 2: „Anrechnung und Anerkennung ein Muss? Qualitätssicherung ein Muss? Die rechtliche Situation ...“ in die folgende Buchveröffentlichung ein: 

Mario Stephan Seger, Christina Waldeyer (2014):

Qualitätssicherung im Kontext der Anrechnung und Anerkennung von Lernergebnissen an Hochschulen. Standards für transparente und nachvollziehbare Analyseverfahren und Anrechnungsprozesse. Band 14 in der Reihe: Darmstädter Studien zu Arbeit, Technik und Gesellschaft; herausgegeben von Prof. Dr. Rudi Schmiede. Shaker Verlag. Aachen

Im Rahmen der bundesweiten Recherche zu ggf. beispielgebenden Anerkennungs- und Anrechnungsordnungen sowie Anerkennungs- und Anrechnungsleitfäden konnten bis Ende 2014 folgende Dokumente zusammengetragen werden:

Initiates file downloadVerfahren zur Anrechnung von außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen (AAEK-Verfahren). Beschluss SB – S 240 des Senats der Fachhochschule Frankfurt am Main am 12.12.2012.
Initiates file downloadAußerhochschulisch erworbene Kompetenzen individuell anrechnen. FH Frankfurt. 01.09.2014.
Initiates file downloadAußerhochschulisch erworbene Kompetenzen pauschal anrechnen. FH Frankfurt. 01.09.2014
Initiates file downloadAnrechnung außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen (AAEK). FAQ zur formalen Prüfung der Anträge auf individuelle Anrechnung.
Initiates file downloadLeitfaden zur Durchführung und Einführung von pauschalen und individuellen Anrechnungsverfahren. HNE Eberswalde. Januar 2012.
Initiates file downloadAnrechnungsleitlinie für beruflich erworbene Kompetenzen bei Vorliegen einer allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung der Leibniz Universität Hannover.
Initiates file downloadEuropäische Leitlinien für die Validierung nicht formalen und informellen Lernens. 2009.
Initiates file downloadLeitfaden zur Anerkennung von Qualifikationen, Studien- und Prüfungsleistungen auf der Grundlage von Kompetenzen an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. 08.12.2014.
Initiates file downloadAnerkennung und Anrechnung auf Studien- und Prüfungsleistungen. Leitlinie zur Umsetzung von § 11 AT-PO. Hochschule Osnabrück. 02.07.2014.
Initiates file downloadOrdnung über Verfahren zur Anrechnung von außerhalb der Hochschule für Telekommunikation Leipzig erworbenen Kompetenzen. 12.07.2011.
Initiates file downloadOrdnung über das Verfahren zur Anrechnung von außerhalb des Hochschulwesens erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten. Westsächsische Hochschule Zwickau. 2. Juli 2008.
Initiates file downloadAnrechnungsordnung für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Hochschule Niederrhein. 03. April 2014.
Initiates file downloadAnerkennung von im Ausland erworbenen Studien und Prüfungsleistungen. Ein Leitfaden für Hochschulen (Kurzfassung). Juni 2013.
Initiates file downloadAnerkennung von im Ausland erworbenen Studien und Prüfungsleistungen. Ein Leitfaden für Hochschulen (Langfassung). Juni 2013.

Auf dem Weg zum Anrechnungsleitfaden / zur Anrechnungsordnung wurden für die Arbeit folgende Arbeitsmaterialien entwickelt, zusammengestellt und verwendet:  

Initiates file downloadAnrechnungs- und Anerkennungsordnung sowie Anrechnungs- und Anerkennungsleitfaden – Rechtliche Notwendigkeit / Rechtliche Grundlagen
Initiates file downloadAnrechnungs- und Anerkennungsordnung sowie Anrechnungs- und Anerkennungsleitfaden – Qualitätssicherungsstandards und Verfahrensprinzipien für transparente und nachvollziehbare Bewerbungs- und Analyseverfahren sowie Anrechnungs- / Anerkennungsprozesse
Initiates file downloadBeispielhafter inhaltlicher Aufbau von einer Allgemeinen Musterordnung für Anerkennung und An-rechnung, einer fachspezifischen Musterordnung für Anerkennung und Anrechnung sowie eines Musterleitfadens für Anerkennung und Anrechnung
Initiates file downloadAllgemeine Muster-Ordnung zur Anrechnung und Anerkennung anderweitig erworbener Lernergebnisse der Hochschule …
Initiates file downloadFachspezifische Muster-Ordnung zur Anrechnung und Anerkennung anderweitig erworbener Lern-ergebnisse auf den Studiengang … der Hochschule …
Initiates file downloadMusterleitfaden für Anrechnung und Anerkennung

In der Folge wurde in Zusammenarbeit mit dem Projektpartner und der HSW-Verwaltung in mehreren Schritten eine Leitet Herunterladen der Datei ein„Richtlinie zur qualitätsgesicherten Anerkennung und Anrechnung anderweitig erworbener Kompetenzen der HSW“ entwickelt.

(Zwischen-)Ergebnisse im Programmpunkt 2 „Profilpotenzialanalyse beruflicher Profile für passgenaue Modulentwicklung“

Zur Vorbereitung der Anrechnungsverfahren haben sich die Projektpartner eingangs auf Grundlage der Präsentation Initiates file download„L3-Anrechnungsmanagement. Methoden, Techniken und Instrumente“ grundsätzlich über die generellen pauschalen und individuellen Anrechnungsmethoden ausgetauscht und abgestimmt. Wie geplant stellte das TP 2 im Weiteren, auf der Grundlage seiner bisherigen Arbeiten, wie auch auf Basis einer aktuellen Internetrecherche im Umfeld der Akkreditierungsagenturen, einen überarbeiteten Initiates file download„Leitfaden für die Erstellung von Modulbeschreibungen“ zusammen und stellte diesen Mitte Dezember 2014 den Projektpartnern zur weiteren Verwendung und Anpassung zur Verfügung.

Wesentlich für die Durchführung von Profilpotenzialanalysen beruflicher Profile im Hinblick auf eine passgenaue Modulentwicklung und Erreichung einer relevanten Nachfrage ist letztlich auch die Marktrelevanz bzw. die Marktdurchdringung der beruflichen Profile. Die Entwicklung eines Anrechnungsstudiengangs bzw. die inhaltlichen Ausrichtung eines Anrechnungsstudiengangs macht schließlich nur Sinn, wenn damit eine entsprechend große Zielgruppe erreicht werden kann. Noch in 2014 wurde eine vertiefte Recherche im Bereich der IT-Aus- und Weiterbildung umgesetzt. Die Ergebnisse sind unter nachfolgenden Links hinterlegt:

Die folgende Aufstellung bietet eine Übersicht über die IT-Aus- und Weiterbildungen, die hinsichtlich der Anrechenbarkeit auf die Module der zu entwickelnden Open IT Bachelor- und Masterprogramme analysiert und geprüft wurden. Die in der Aufstellung zusätzlich zu den Weiterbildungen zu den Operativen Professionals genannten „fachübergreifenden Qualifikationen der Operativen Professionals“ wurden gesondert analysiert und geprüft, da aus den diesbezüglichen Lernergebnissen / Inhalten Anrechnungsmodule im Masterstudiengang entwickelt wurden, die eine Anrechnung für alle drei genannten Operativen Professionals gleichermaßen ermöglichen sollen. Die Analyse sowohl einer kurzen als auch einer langen Version der „fachübergreifenden Qualifikationen“ diente der Klärung der Frage, mit welchem Detailgrad die Analyse- und Entwicklungsarbeit zweckmäßiger und effektiver zu bewerkstelligen ist.

In die Profilpotentialanalysen eingegangene IT-Aus- und Weiterbildungen
5 IT-Ausbildungen
Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung
Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration
Informatik-Kaufmann
Informations- und Telekommunikationssystem (IT) - Elektroniker
IT-System-Kaufmann
14 Weiterbildungen zum IT-Spezialisten
Component Developer (Komponentenentwickler und Komponentenentwicklerin)
Digital Media Developer (Entwickler Digitale Medien und Entwicklerin Digitale Medien)
Industrial IT Systems Technician (Industriesystemtechniker und Industriesystemtechnikerin)
IT Administrator (IT-Administrator und IT-Administratorin)
IT Project Coordinator (IT-Projektkoordinator und IT-Projektkoordinatorin)
IT Quality Management Coordinator (IT-Qualitätssicherungskoordinator  und IT-Qualitätssicherungskoordinatorin)
IT Sales Advisor (IT-Vertriebsbeauftragter und IT-Vertriebsbeauftragte)
IT Service Advisor (IT-Kundenbetreuer und IT-Kundenbetreuerin)
IT Tester (IT-Tester und IT-Testerin)
IT Trainer (IT-Trainer und IT-Trainerin)
IT Security Coordinator (IT-Sicherheitskoordinator und IT-Sicherheitskoordinatorin)
Security Technician (Sicherheitstechniker und Sicherheitstechnikerin)
Software Developer (Softwareentwickler und Softwareentwicklerin)
IT Solution Developer (Lösungsentwickler und Lösungsentwicklerin)

3 Weiterbildungen zum Operativen IT-Professional

& fachübergreifende Qualifikationen der Operativen Professionals

IT-Berater
IT-Entwickler
IT-Projektleiter
fachübergreifende Qualifikationen der Operativen Professionals (kurz)
fachübergreifende Qualifikationen der Operativen Professionals (lang)

Niveaubewertung und inhaltliche Analyse - Vorbereitung der Instrumente 

Wie oben stehender Aufstellung zu entnehmen ist, gingen 5 IT-Ausbildungen, 14 Weiterbildungen zum IT-Spezialisten und 3 Weiterbildungen zum Operativen Professional in die Profilpotenzialanalysen (PPAs) ein. Auf die Einbeziehung der Weiterbildungen „geprüfter IT-Ökonom“ (Operativer Professional), „geprüfter Informatiker“ und „geprüfter Wirtschaftsinformatiker“ (beides Strategische Professionals) wurde nach eingehender Recherche mangels Marktrelevanz verzichtet.

Die geplanten PPAs in Open IT gliedern sich vom Ablauf her in acht Schritte:

1.Niveaubewertung der IT-Aus- und Weiterbildungsprofile und der Module des entwickelten Bachelor- und Master-Anrechnungsstudiengangs

Auf Basis der Ergebnisse der Niveaubewertung spezifizierte die HSW die Anrechnungs- und Studienmodule der Anrechnungsstudiengänge. Die weiteren Schritte dienten dann schließlich der Verifizierung der Anrechnungspotenziale aller Module im Hinblick auf die bereits erworbenen Lernergebnisse der Zielgruppen:

2.Mapping durch die Hochschule Weserbergland
3.Verifizierung der Mappings durch die Fachexperten für die IT-Aus- und Weiterbildungen
4.Ermittlung vorläufiger Deckungsfaktoren durch die Fachexperten für die IT-Aus- und Weiterbildungen
5.Ermittlung vorläufiger Deckungsfaktoren durch den studiengangverantwortlichen Mitarbeiter der HSW
6.Beratung 
7.Verifizierung der vorläufigen Deckungsfaktoren durch die Fachexperten für die IT-Aus- und Weiterbildungen
8.Anrechnungsentscheidung durch die HSW

Die acht Schritte sind im Folgenden kurz erläutert:

1.

Niveaubewertung der IT-Aus- und Weiterbildungsprofile und der Module des entwickelten Bachelor- und Master-Anrechnungsstudiengangs:

Die Fachexperten für die IT-Aus- und Weiterbildungen bewerten die einzelnen Prozesse der beruflichen Profile, für die sie zuständig sind, nach dem Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR/EQF); der studiengangverantwortliche Mitarbeiter der Hochschule Weserbergland bewertet die Module des entwickelten Bachelor- und Master-Anrechnungsstudiengangs ebenfalls nach dem EQR/EQF. 

2.

Mapping durch die Hochschule Weserbergland:

Der für die Studiengangentwicklung maßgeblich verantwortliche Mitarbeiter der HSW erstellt die Mappings, d. h. er nimmt für die einzelnen Prozesse der IT-Aus- und Weiterbildungen – bezüglich des Inhalts und Niveaus passende – Zuordnungen zu den Modulen des entwickelten Bachelor- und Master-Anrechnungsstudiengangs vor. 

3.

Verifizierung der Mappings durch die Fachexperten für die IT-Aus- und Weiterbildungen:

Die Fachexperten für die IT-Aus- und Weiterbildungen verifizieren die vom verantwortlichen Mitarbeiter der HSW erstellten Mappings, d. h. sie prüfen kritisch die vorgenommenen Zuordnungen nach Niveau und Inhalt. Hierbei liegt der Focus insbesondere auf den speziell auf die IT-Aus- und Weiterbildungen zugeschnittenen Anrechnungsmodulen der Studiengänge. 

4.

Ermittlung vorläufiger Deckungsfaktoren durch die Fachexperten für die IT-Aus- und Weiterbildungen:

Die Fachexperten ermitteln für die Profile, für die sie zuständig sind, vorläufige Deckungsfaktoren für die Mappings, d. h. sie bestimmen, zu welchem Grad (in Prozent) die den einzelnen Modulen der Studiengänge zugeordneten Prozesse der beruflichen Profile die Inhalte der Module abdecken.

5.

Ermittlung vorläufiger Deckungsfaktoren durch den studiengangverantwortlichen Mitarbeiter der HSW:

Der studiengangverantwortliche Mitarbeiter der HSW ermittelt ebenfalls – unabhängig von den Fachexperten – vorläufige Deckungsfaktoren für die Mappings wie in Schritt 4 beschrieben. 

6.

Beratung:

Werden durch die Fachexperten für die IT-Aus- und Weiterbildungen unzureichende Deckungsfaktoren bezüglich der speziell entwickelten Anrechnungsmodule der Studiengänge ermittelt (Deckungsfaktor < 70 Prozent) findet eine Beratung der HSW durch die jeweiligen Fachexperten für die IT-Aus- und Weiterbildungen statt und sie erarbeiten Vorschläge für die Modifikation der Module.

7.

Verifizierung der vorläufigen Deckungsfaktoren durch die Fachexperten für die IT-Aus- und Weiterbildungen:

Im vorletzten Schritt der PPA-Verfahren werden die vorläufigen Deckungsfaktoren bezüglich der fertig entwickelten und ggf. modifizierten Module der beiden Anrechnungsstudiengänge von den Experten für die IT-Aus- und Weiterbildungen kritisch geprüft – im Sinne einer „Endabnahme“. Dies gilt insbesondere für im Entwicklungsprozess in größerem Umfang modifizierte Anrechnungsmodule der beiden Studiengänge.

8.

Anrechnungsentscheidung durch die HSW:

Abschließend obliegt es der HSW, die Entscheidung zu treffen, ob die jeweiligen Aus- und Weiterbildungen auf die dafür speziell entwickelten und geprüften Anrechnungsmodule pauschal angerechnet werden können.

Die oben beschriebenen Schritte der PPAs wurden rechnergestützt mit der im OH-Projekt Open C³S entwickelten Test- und Erprobungsanwendung des L3 AnrechnungsManagementSystems (L3 AMS) durchgeführt. Die Analysen wurden bis Mitte 2016 abgeschlossen und die Ergebnisse der PPAs können unter nachfolgenden Links eingesehen werden:

Ergebnisse der Niveaubewertung:
IT-Ausbildungen
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen Informatik-Kaufmann
Leitet Herunterladen der Datei einEQF-Ergebnisbogen IT-System-Elektroniker
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen IT-System-Kaufmann
IT Spezialisten
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen Component Developer
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen Digital Media Developer
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen Industrial IT Systems Technician
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen IT Administrator
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen IT Project Coordinator
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen IT Quality Management Coordinator
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen IT Sales Advisor
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen IT Service Advisor
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen IT Tester
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen IT Trainer
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen IT Security Coordinator
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen Security Technician
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen Software Developer
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen IT Solution Developer

Operative Professionals
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen IT-Berater
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen IT-Entwickler
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen IT-Projektleiter
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen fachübergreifende Qualifikationen der Operativen Professionals (kurz)
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen fachübergreifende Qualifikationen der Operativen Professionals (lang)
Studiengänge
Leitet Herunterladen der Datei einEQF-Ergebnisbogen Master IT-Business-Management
Initiates file downloadEQF-Ergebnisbogen Bachelor Wirtschaftsinformatik
Ergebnisse des Mappings und der Deckungsfaktorenanalyse:
Masterstudiengang IT-Business-Management & IT-Ausbildungen
Initiates file downloadMapping&DF Masterstudiengang & Fachinformatiker Anwendungsentwicklung
Initiates file downloadMapping&DF Masterstudiengang & Fachinformatiker Systemintegration
Initiates file downloadMapping&DF Masterstudiengang & Informatik-Kaufmann
Initiates file downloadMapping&DF Masterstudiengang & IT-System-Elektroniker
Initiates file downloadMapping&DF Masterstudiengang & IT-System-Kaufmann
Masterstudiengang IT-Business-Management & IT-Weiterbildungen zum IT-Spezialisten
Initiates file downloadMapping&DF Masterstudiengang & Component Developer
Initiates file downloadMapping&DF Masterstudiengang & Digital Media Developer
Initiates file downloadMapping&DF Masterstudiengang & Industrial IT Systems Technician
Initiates file downloadMapping&DF Masterstudiengang & IT Administrator
Initiates file downloadMapping&DF Masterstudiengang & IT Project Coordinator
Initiates file downloadMapping&DF Masterstudiengang & IT Quality Management Coordinator
Initiates file downloadMapping&DF Masterstudiengang & IT Sales Advisor
Initiates file downloadMapping&DF Masterstudiengang & IT Service Advisor
Initiates file downloadMapping&DF Masterstudiengang & IT Tester
Initiates file downloadMapping&DF Masterstudiengang & IT Trainer
Initiates file downloadMapping&DF Masterstudiengang & IT Security Coordinator
Initiates file downloadMapping&DF Masterstudiengang & Security Technician
Initiates file downloadMapping&DF Masterstudiengang & Software Developer
Initiates file downloadMapping&DF Masterstudiengang & IT Solution Developer
Masterstudiengang IT-Business-Management & IT-Weiterbildungen zum Operativen Professional
Leitet Herunterladen der Datei einMapping&DF Masterstudiengang & IT-Berater
Initiates file downloadMapping&DF Masterstudiengang & IT-Entwickler
Leitet Herunterladen der Datei einMapping&DF Masterstudiengang & IT-Projektleiter
Initiates file downloadMapping&DF Masterstudiengang & fachübergreifende Qualifikationen der Operativen Professionals (lang)
Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik & IT-Ausbildungen
Leitet Herunterladen der Datei einMapping&DF Bachelorstudiengang & Fachinformatiker Anwendungsentwicklung
Leitet Herunterladen der Datei einMapping&DF Bachelorstudiengang & Fachinformatiker Systemintegration
Initiates file downloadMapping&DF Bachelorstudiengang & Informatik-Kaufmann
Leitet Herunterladen der Datei einMapping&DF Bachelorstudiengang & IT-System-Elektroniker
Initiates file downloadMapping&DF Bachelorstudiengang & IT-System-Kaufmann
Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik & IT-Weiterbildungen zum IT-Spezialisten
Initiates file downloadMapping&DF Bachelorstudiengang & Component Developer
Initiates file downloadMapping&DF Bachelorstudiengang & Digital Media Developer
Initiates file downloadMapping&DF Bachelorstudiengang & Industrial IT Systems Technician
Initiates file downloadMapping&DF Bachelorstudiengang & IT Administrator
Initiates file downloadMapping&DF Bachelorstudiengang & IT Project Coordinator
Initiates file downloadMapping&DF Bachelorstudiengang & IT Quality Management Coordinator
Initiates file downloadMapping&DF Bachelorstudiengang & IT Sales Advisor
Initiates file downloadMapping&DF Bachelorstudiengang & IT Service Advisor
Initiates file downloadMapping&DF Bachelorstudiengang & IT Tester
Initiates file downloadMapping&DF Bachelorstudiengang & IT Trainer
Initiates file downloadMapping&DF Bachelorstudiengang & IT Security Coordinator
Initiates file downloadMapping&DF Bachelorstudiengang & Security Technician
Initiates file downloadMapping&DF Bachelorstudiengang & Software Developer
Initiates file downloadMapping&DF Bachelorstudiengang & IT Solution Developer
Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik & IT-Weiterbildungen zum Operativen Professional
Initiates file downloadMapping&DF Bachelorstudiengang & IT-Berater
Initiates file downloadMapping&DF Bachelorstudiengang & IT-Entwickler
Initiates file downloadMapping&DF Bachelorstudiengang & IT-Projektleiter
Initiates file downloadMapping&DF Bachelorstudiengang & fachübergreifende Qualifikationen der Operativen Professionals (lang)

(Zwischen-)Ergebnisse im Programmpunkt 3 „L3 AMS 2.0 Optimierung und Implementierung“

Entwicklungsbedarfe der L3 AMS

Der erste Entwurf des L3 AMS wurde im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbs 1 von „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“, im Verbundprojekt Open Competence Center for Cyber Security (Open C³S), im dortigen Teilprojekt „Anrechnungsanalyse und Anrechnungsmanagement im Open C³S“, seitens des Instituts für Soziologie der TU Darmstadt entwickelt. Diese Version des L3 AMS ist die erstmalige Realisierung eines ganzheitlichen online-basierten Anrechnungs- und Anerkennungsanalyse- sowie eines Anrechnungs- und Anerkennungsmanagementsystems welches

individuelle und pauschale Anrechnungs- und Anerkennungsanträge und
individuelle und pauschale Anrechnungs- und Anerkennungsanalysen 
mit DQR (und damit HQR), EQF oder Bloom ermöglicht,
im Kontext formal, non-formal und informell erworbener Lernergebnisse seinen Einsatz findet,
innerhalb einer Organisationseinheit und in Organisationsverbünden implementiert werden kann,
allen Beteiligten, d. h. Interessenten, Antragstellern, Professorenschaft, wissenschaftlichem Mittelbau, Beschäftigten der Verwaltung, Prüfungsausschüssen, Koordinatoren, Administratoren und externen Experten die Zusammenarbeit mit einem einzigen Instrument ermöglicht und von daher damit Effizienzgewinne von bis zu 90% erzielt werden können.

Die Komplexität des Systems erforderte und erfordert intensive und umfangreiche Tests, welche projektintern im virtuellen Betrieb, wie auch an den Hochschulen Weserbergland und Albstadt-Sigmaringen mit realem Testumfeld umgesetzt wurden und werden. Zur Vorbereitung der realen Tests und zur Einbindung der betroffenen Mitarbeiter des Teilprojekts der HSW und der HSW-Verwaltung wurde an der HSW ein Workshop zum L3 AMS durchgeführt. Das Ziel der Tests und der daraus resultierenden Feststellung und Umsetzung der Optimierungspotenziale ist sowohl der inhaltlich-funktional konsistente, plausible und soweit als möglich reibungslose Betrieb als auch die möglichst intuitive Bedienung der Anwendung einerseits. Andererseits muss die Anwendung einen Entwicklungsstand erreichen, der einen Betrieb ohne „Betreuung“ der Systeme bei den Nutzern durch das Entwicklungsteam ermöglicht. Im Weiteren ist das individuelle Anrechnungsbewerbungs- und Anrechnungsanalyseverfahren sowie das pauschale Anrechnungsanalyseverfahren innerhalb des L3 AMS im Kontext der Niveaubewertung am Europäischen oder Deutschen Qualifikationsrahmen (mit Letzterem auch am Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse) orientiert. Die Kooperation mit der HSW eröffnet nun die Option wie die Notwendigkeit aufgrund des relevanten Verbreitungsgrades, das L3 AMS um ein individuelles und pauschales taxonomieorientiertes Analyse- und Bewertungsinstrumentarium zu ergänzen. 

Zu Mitte August 2016 konnten mit der Einstellung eines Anwendungsentwicklers – seines Zeichens Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und Medizininformatiker (B.Sc.) – die aus der Feststellung der notwendigen Optimierungspotenziale resultierenden umfangreichen Entwicklungsarbeiten am Quellcode begonnen werden. 

Die vom zeitlichen Aufwand her mit Abstand größten Baustellen der Entwicklungsarbeiten an dem AMS sind 

der Umbau des Bereichs der multikategorisierten Eingabe im Antragsportal in eine uni-kategoriesierte Eingabe mit multi-kategoriesierter Niveaubewertung nach EQF, DQR (inkl. HQR) und den bloomschen Taxonomien sowie einer inhaltlichen Deckungsfaktorenbewertung (prozent- oder kategorienorientiert) der Lernergebnisse von Studienmodulen und außerhochschulischen Lernprozessen im Backend.
die Modifizierung des pauschalen Anrechnungsanalyseverfahrens – des PPAs – von der rein EQF-orientierten Anwendung zu einer Anwendung mit der man wahlweise nach EQF, DQR oder den bloomschen Taxonomien sowie einer prozent- oder kategorienorientierten Deckungsfaktorenanalyse arbeiten kann.

Gegenwärtig konzentriert sich die Programmierung auf die im Kontext der bloomschen Taxonomien notwendigen Programmergänzungen und Programmänderungen. Die Arbeiten gestalten sich wesentlich komplexer und zeitaufwendiger als die Darstellung innerhalb der Optimierungspotenziale es erahnen lässt. Es ist davon auszugehen, dass zunächst, d. h. im Laufe des Februars 2017, die Freigabe des Entwicklers zur Testung der pauschalen Verfahren auf der Grundlage der bloomschen Taxonomien sowie der kategorienorientierten Deckungsfaktorenanalyse erfolgt. Der momentane Entwicklungsstand kann unter Öffnet externen Link in neuem Fenster„L3 AMS bloom-ppa-test Stand 12.09.2017“ aufgerufen werden. Das Bewerberportal kann mit dem Usernamen "bewerber@l3-ams.eu" und dem Passwort "bewerber" hier eingesehen werden. Zudem besteht auch die Möglichkeit sich einen persönlichen Bewerberaccount anzulegen. Interessentinnen und Interessenten können mit dem Usernamen "interessent@l3-ams.eu" und dem Passwort "interessent" Zugang zum Backend, sprich der bloombasierten Profilpotenzialanalyse (PPA), erhalten. Grundsätzlich besteht das Verfahren aus den folgenden, hier nachvollziehbaren, Schritten: 

  • Bewertung, 
  • Verifizierung und 
  • Prüfungsausschussentscheidung. 

Der Entwicklungsstand befindet sich im Moment vor der Testsimulation im Anwendungsumfeld. Wir bitten deshalb darum, diesen Sachverhalt im Rahmen der Einsicht in den gegenwärtigen Stand der Anwendung zu berücksichtigen. 

Die bis dato offizielle „Demoversion der L3 AMS Stand 07/2016“, mit der Möglichkeit des Zugriffs auf das gesamte Frontend, das Antrags- / Bewerberportal und das Backend ist hier möglich. Auch hier ist mit dem Usernamen "bewerber@l3-ams.eu" und dem Passwort "bewerber" die Möglichkeit gegeben, auf das Antragsportal zuzugreifen. Auch hier besteht die Möglichkeit sich mit einer persönlichen E-Mail-Adresse einen personalisierten Bewerberaccount anzulegen. Der Zugang zum Backend ist mit dem Usernamen "interessent@l3-ams.eu" und dem Passwort "interessent" möglich.  

Für Rückfragen, Hinweise und weitere Informationen rund um die Entwicklung und Anwendungsbereiche des L3 AMS kontaktieren Sie gerne den Projektmanager Dr. Seger unter seger(at)ifs.tu-darmstadt.de

Schulungskonzept zur Einführung in das L3 AMS

Mit dem Ziel der systematischen Einführung in das AnrechnungsManagementSystem und in die Fragestellungen des Ausbaus einer Anrechnungsberatungsinfrastruktur an der HSW, hat das Team „Anrechnung im Open IT“ der TU Darmstadt ein mehrstufiges Schulungskonzept entwickelt. Die erste Stufe bildet der bereits erwähnte Workshop, der einer grundsätzlichen Einführung in die 

  • Rahmenbedingungen von Anrechnung und Anerkennung, 
  • Anrechnungs- und Anerkennungsbewerbungsmethoden, 
  • Anrechnungs- und Anerkennungsanalysemethoden, 
  • Anrechnungs- und Anerkennungsbewertungsmethoden und 
  • der Einordnung des AnrechnungsManagementSystems 

diente. Die nachfolgenden vier Sitzungen deckten alle inhaltlichen Bereiche des Anrechnungsmanagements ab und fanden im zweiwöchigen Rhythmus im Blended-Learning-Format und TeamViewer-Modus statt. Jede Sitzung lief nach folgendem Schema ab:

  • Einführend die Erläuterung des jeweiligen Inhalts der Sitzung,
  • Anleitung / Demonstration der praktischen Umsetzung der jeweiligen Aufgabe,
  • Selbständige Bearbeitung der Aufgabe und 
  • Begleitung per Teamviewer mit ggf. notwendiger Intervention.

Folgende vier Sitzungseinheiten wurden auf diese Weise durchgeführt: 

  • Allgemeine Einführung in das L3 AMS, 
  • Profilpotenzialanalyse / pauschale Anrechnung, 
  • Gesamtaufgaben Anrechnungsmanager / Professor und Unterstützung durch die Verwaltung,
  • Oberflächenmanagement. 

Im Weiteren sah das Schulungskonzept vor, jeweils zum Sitzungsbeginn die offenen Fragen aus der letzten Sitzung zu beleuchten. Zu diesem Zweck wurden die Schulungsinhalte zwischen den vierzehntägigen Schulungsterminen auf Seiten der HSW wiederholt und ggf. anfallende Fragen festgehalten. Vervollständigt wurde die L3 AMS-Schulung durch einen schriftlichen Bericht seitens der HSW zu Entwicklungsbedarfen aus der praxisorientierten Perspektive der HSW. Diese sind dann in die bereits erwähnten Optimierungs-potenziale einbezogen worden.

Taxonomie und Niveau am Beispiel von Bloom

Vor dem Hintergrund, dass nicht nur die HSW sondern eine Vielzahl der Hochschulen in Deutschland im Kontext von Anrechnung und Anerkennung mit Taxonomien arbeiten, hat sich das Teilprojekt „Anrechnung im Open IT“ im Rahmen seines Forschungs- und Entwicklungsauftrags auch im Rahmen einer kritischen Analyse mit taxonomieorientierten Niveaubewertungsansätzen und insbesondere mit der bloomschen Taxonomie und seiner Verwendbarkeit als Instrument zur Niveaueinschätzung auseinandergesetzt. Im Ergebnis der Analyse ist ein Arbeitspapier entstanden, welches zusammenfassend skizziert, dass bloomsche Taxonomiekonstrukt für die Niveaubewertung von Lernergebnissen letztlich als problematisch bewertet:

Im Grunde ist Bloom analog des Systems der Musiknoten wie ein System von Oktaven zu verstehen. Daraus folgt nach Bloom (siehe Zitat unten), dass das höchste Niveau einer Oktave eine Voraussetzung für das niedrigste Niveau der darüber liegenden Oktave sein kann. Anders ausgedrückt: Das Ergebnis einer Evaluation (an sich höchste Stufe bei Bloom – innerhalb einer Oktave) kann letztlich dazu führen, dass man auf einem höheren Level bzw. der nächsten Oktave neues Wissen (an sich niedrigste Stufe bei Bloom innerhalb einer Oktave) generiert. 

Dazu Bloom:

„Obwohl die Evaluation im kognitiven Bereich an letzter Stelle steht, weil sie im gewissen Umfang alle anderen Kategorien des Verhaltens voraussetzt, ist es nicht notwendigerweise der letzte Schritt beim Denken oder beim Problemlösen. Es ist durchaus möglich, dass der bewertende Prozess in einigen Fällen dem Erwerb neuen Wissens vorausgeht oder einem neuen Versuch, etwas zu verstehen oder anzuwenden, oder einer neuen Analyse oder Synthese.“ (Bloom, Benjamin S. u.a. (1972): Taxonomie von Lernzielen im kognitiven Bereich. Weinheim und Basel: Beltz Verlag. S.200) 

Genau genommen weiß man bei dem Vergleich und der Bewertung von Taxonomien nie wirklich, ob man sich sozusagen in der gleichen Oktave befindet. Aufgrund dieser sicher richtigen Mehrdimensionalität des Konstrukts von Bloom erscheint dieses aber, wie es in aller Regel praktisch angewendet wird, durchaus kritisch bzgl. seines Einsatzes im Kontext der möglichst eindeutigen Niveaueinschätzungen. Blendet man diesen Aspekt aus (wie in der Praxis ohne bekannte Ausnahme üblich) oder geht man zumindest davon aus, dass die dimensionale Passung sozusagen in den Köpfen der Betrachter / Bewertenden stattfinden kann, erscheint die Niveauanalyse von Lernergebnissen nach Taxonomien durchaus als eine, wenn auch streitbare, aber eben praktizierbare Variante.

(Zwischen-)Ergebnisse im Programmpunkt 4 „Entwicklungsbezogene Forschungsfrage: „Anrechnung und Anerkennung: Sind die Hochschulen in Deutschland vorbereitet?“

Das Teilprojekt 2 „Anrechnung im Open IT“ hat im zweiten Halbjahr 2016 die Studie „Anrechnung und Anerkennung: Sind die Hochschulen in Deutschland vorbereitet!?“ spezifiziert und die Umsetzung der Datenerhebung in Form einer bundesweit alle Hochschulen einbindenden Online-Umfrage umgesetzt. Die Zielgruppe setzte sich aus Prorektoren / Vizepräsidenten für Studium und Lehre sowie den Verantwortlichen auf Verwaltungsebene für Qualitätsmanagement, Akkreditierung und Anrechnung / Anerkennung zusammen.

Die leitende Hypothese der Studie ist die Infragestellung dessen, dass Hochschulen und Universitäten in ganz Deutschland von der Personalkapazität, wie auch vom Budget her, auf die Bewältigung der inhaltlichen und administrativen Aufgaben im Kontext der Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge praktisch vorbereitet sind.  

Die Leitfragen der Umfrage unter Hochschulexperten sind folgende: 
Kennen Hochschulen und Universitäten ansatzweise ihre Rechte und Pflichten im Kontext der Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge?
Fühlen sich Hochschulen und Universitäten ausreichend über ihre Rechte und Pflichten im Kontext der Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge informiert? 
Halten Hochschulen und Universitäten länderspezifischen Beratungs- und Begleitungsstrukturen in Sachen Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge für notwendig?
Haben Hochschulen und Universitäten im Kontext der praktischen Umsetzung der Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge Bedarfe im Hinblick auf die Schulung ihres Personals?
Haben Hochschulen und Universitäten im Kontext der praktischen Umsetzung der Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge Bedarfe im Hinblick auf optimierte technische Unterstützung?

Das Ziel der Studie ist es, Sachstand sowie Entwicklungs- und Unterstützungsbedarfe zum Thema "Anerkennung und Anrechnung" an Hochschulen und Universitäten in ganz Deutschland zu benennen und zu konkretisieren. Die Expertise soll schließlich Politik und Verwaltung in der Initiierung und Steuerung ggf. notwendiger Prozesse unterstützen. Die Auswertungen der konkreten Initiates file downloadFragestellungen wird zwischen Februar und April 2017 umgesetzt.

Wichtige Veröffentlichungen und Vorträge in Förderphase 1

Veröffentlichungen

Mario Stephan Seger, Christina Waldeyer (2014): 

Qualitätssicherung im Kontext der Anrechnung und Anerkennung von Lernergebnissen an Hochschulen. Standards für transparente und nachvollziehbare Analyseverfahren und Anrechnungsprozesse. Band 14 in der Reihe: Darmstädter Studien zu Arbeit, Technik und Gesellschaft; herausgegeben von Prof. Dr. Rudi Schmiede. Shaker Verlag. Aachen

Mario Stephan Seger, Christina Waldeyer (2015): 

Anrechnungsmanagement. In Eva Cendon / Anja Eilers-Schoof / Luise B. Flacke / Monika Hartmann-Bischoff / Anja Kolesch / Wolfgang Müskens / Mario S. Seger / Judith Specht / Christina Waldeyer / Doreen Weichert (2015): Handreichung: Anrechnung Teil 1. Ein theoretischer Überblick. Handreichung der wissenschaftlichen Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen. Februar 2015

Mario Stephan Seger, Christina Waldeyer (2015): 

Anrechnungsmanagement ist Qualitätsmanagement. In Anita Mörth / Ada Pellert (Hg.) (2015): Handreichung Qualitätsmanagement in der wissenschaftlichen Weiterbildung. Qualitätsmanagementsysteme, Kompetenzorientierung und Evaluation. Handreichung der wissenschaftlichen Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen. Februar 2015

Mario Stephan Seger, Christina Waldeyer (2015): 

Qualitätssicherung in Anrechnungsanalyseverfahren und Anrechnungsprozessen. In Eva Cendon / Anja Eilers-Schoof / Luise B. Flacke / Monika Hartmann-Bischoff / Anja Kolesch / Wolfgang Müskens / Mario S. Seger / Judith Specht / Christina Waldeyer / Doreen Weichert (2015): Handreichung: Anrechnung Teil 1. Ein theoretischer Überblick. Handreichung der wissenschaftlichen Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen. Februar 2015

Präsentationen
Beiträge von Dr. Seger zur HRK-Nexus-Tagung in Aachen zum Thema „Mit Lernergebnissen arbeiten: Grundlagen für Anerkennung und Anrechnung an Hochschulen schaffen“ am 06. und 07. Juli 2015 in Aachen:
Initiates file downloadAnrechnungs- und Anerkennungsordnung sowie Anrechnungs- und Anerkennungsleitfaden. Qualitätssicherungsstandards & Verfahrensprinzipien
Initiates file downloadLifeLong Learning. AnrechnungsManagementSystem. Management. Analyse. Dokumentation. Recherche

Beitrag von Dr. Waldeyer zum Workshop „Anrechnungsmanagement. Herausforderungen - Möglichkeiten – Bedarfe“ im Kontext der Netzwerkveranstaltung am 07. Dezember 2015 „Von der Evaluation bis zum Qualitätsmanagement in berufsbegleitenden Studiengängen“ in Weimar:

Initiates file downloadLifelong Learning. AnrechnungsManagementSystem. Herausforderungen - Möglichkeiten – Bedarfe

Forschungskonzept, Forschungsergebnisse und Studieninhalte unseres Projektpartners Prof. Dr. Städler von der Hochschule Weserbergland

Das Projekt "Open IT Bachelor and Open IT Master" wird in Kooperation mit dem Institut für Wissensmanagement der Hochschule Weserbergland in Hameln durchgeführt. Die Homepage des Gesamtprojekts ist unter Opens external link in new windowhttp://offene-hochschule.org/ erreichbar. Informationen zum Forschungskonzept sind Opens external link in new windowhier abrufbar. Erste Forschungsergebnisse sind auf Opens external link in new windowdiesen Seiten veröffentlicht und die Studieninhalte der Anrechnungsstudiengänge Bachelor Wirtschaftsinformatik, Bachelor IT Business Management und Master IT Business Management können auf den Opens external link in new windowhier folgenden Seiten eingesehen werden.

Kontakt

Postanschrift: 

Technische Universität Darmstadt

Institut für Soziologie

Dolivostraße 15

64293 Darmstadt

 

Besucheradresse:

Landwehrstraße 48a/50

64293 Darmstadt

  

Raum S4|22 304

Tel.: +49 6151/16-57369

 

E-Mail:

seger(at)ifs.tu-darmstadt.de

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