Nachwuchsforschergruppe Werkverträge

Gemeinsam wissenschaftlich Arbeiten 

Werkverträge sind kein neues Phänomen, ihr wachsender strategischer Einsatz stellt aber eine qualitativ neue Stufe im Feld prekärer Arbeitsverhältnisse dar. Wurden sie ursprünglich zur Erstellung eines Einzelwerk angesichts fehlender Kompetenzen oder Kapazitäten von Seiten des bestellenden Unternehmens eingesetzt, war in der jüngeren Vergangenheit eine dauerhafte Verlagerung einzelner Aufgaben oder gar ganzer Produktionsbereiche an Werkvertragsnehmer*innen zu beobachten. Unternehmen lassen zunehmend ihre Kernaufgaben auf Werkvertragsbasis verrichten und eine ähnliche Werkvertragslogik ist auch bei Internetplattformen zu beobachten, welche sich auf die Vermittlung von Dienstleistungen spezialisiert haben. So ist der Werkvertrag mittlerweile auf allen Qualifikationsniveaus und branchenübergreifend anzutreffen, so dass er sich zu einem allgemeingesellschaftlich relevanten Faktum entwickelt hat und eine zentrale Rolle beim Wandel abhängiger Erwerbsarbeit, bei Erosionsprozessen betrieblicher Mitbestimmung sowie der Ausweitung von Prekarisierungstendenzen spielt.

 

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