Projekttitel: Hebammen zwischen Professionalisierung und Deprofessionalisierung in den beiden deutschen Staaten (SBZ/DDR und BRD, Nachkrieg bis Mitte der 1970er Jahre) 

 

Leitung: Prof. Dr. Barbara Duden 

Bearbeiterin: Liane Aiwanger

Marion Schumann 

Kontaktadresse:  Universität Hannover

Institut für Soziologie

Schneiderberg 50

30167 Hannover

Tel.: 0511/762-5779

e-mail: aiwa(at)archnetz.de 

 

Kurzbeschreibung des Projektes:

Gegenstand der Untersuchung ist das Ende des niedergelassenen Hebammenwesens in den beiden deutschen Staaten DDR/BRD (Nachkrieg bis Mitte der 1970er Jahre) und die Neuordnung der Berufspraxis in einem klinischen Rahmen. Diese umfassende "Hospitalisierung" der Hebammen, die in zwei in ihrer Zielsetzung, institutionellen Ausrichtung und personellen Zusammensetzung gegensätzlichen Gesundheitssystemen vonstatten ging – verstaatlichtes, weitgehend "feminisiertes" Gesundheitswesen in der DDR, privatwirtschaftliches, weitgehend von männlicher Medizinerschaft organisierte Krankenversorgung in der BRD – soll vergleichend in Bezug auf die darin wirksamen und jeweils anders miteinander verknüpften Professionalisierungs- wie Deprofessionalisierungstendenzen untersucht werden. 


Sprecherin:

 

Prof. Dr. Beate Krais

Institut für Soziologie

Residenzschloß

64283 Darmstadt

Phone: +49 6151 16 3467

Fax: +49 6151 16 6075

E-Mail       Krais(at)ifs.tu-darmstadt.de

 


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