Projekttitel: Kontinuität und Diskontinuität in der geschlechtlichen Normierung von Studienfächern, wissenschaftlichen Arbeitsgebieten und Karrieren in den Professionen 

 

Leitung: Dr. Ilse Costas 

Bearbeiter/in: Dr. Bettina Roß

Stefan Suchi 

Kontaktadresse:  Dr. Ilse Costas

Soziologisches Seminar der Universität Göttingen

Platz der Göttinger Sieben 3

37073 Göttingen

Tel.: 0551/ 39 0 – Zentrale, 39 4802 – Durchwahl, 39 7170- Sekretariat

Fax: 0551/397 692 

e-mail: icostas(at)gwdg.de

 

Kurzbeschreibung des Projektes:

Auf der Basis der Theorie der sozialen Konstruktion von Geschlecht soll die Kontinuität und Diskontinuität von geschlechtlichen Zuschreibungen im Bereich von Studienfächern, wissenschaftlichen Arbeitsgebieten und Professionen geklärt werden. Ein besonderes Gewicht wird der Frage beigemessen, welche gesellschaftlichen Bedingungen, welche sozialen Prozesse und kulturellen Diskurse zu Abweichungen und Widersprüchen zwischen dem Konstrukt geschlechtlicher Normierungen und gesellschaftlichen Praktiken führen. Die empirische Analyse bezieht sich auf die Entwicklung in Deutschland seit der Zulassung der Frauen zum Studium und umfaßt den Zeitraum bis 1945. Damit trägt das Projekt dazu bei, die historische Ausgangslage und die Traditionslinien für die kulturellen Zuschreibungen von Männlichkeit und Weiblichkeit im Bereich von Wissenschaftsdisziplinen und akademischen Berufskarrieren auch in der Bundesrepublik aufzuzeigen. 

 

Publikationsliste


Sprecherin:

 

Prof. Dr. Beate Krais

Institut für Soziologie

Residenzschloß

64283 Darmstadt

Phone: +49 6151 16 3467

Fax: +49 6151 16 6075

E-Mail       Krais(at)ifs.tu-darmstadt.de

 


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