Organisation der Studiengänge Soziologie

An der TU Darmstadt kann das Fach Soziologie als Bachelor-StudiumJoint-Bachelor-StudiumMaster-StudiumMagister-Nebenfach (auslaufend) und als Diplomstudium (auslaufend) oder Magisterstudium-Hauptfach (2. HF) (auslaufend) studiert werden. Je nach Studiengang sind die jeweiligen Studienordnungen zu berücksichtigen.

Im Rahmen des Soziologie-Studiums sollen verschiedene Bereiche der Soziologie kennengelernt werden. Dies geschieht in Form der Belegung verschiedener Module. Welche Module wann und in welcher Form belegt werden müssen, können Sie den Seiten Ihres Studiengangs entnehmen.

Bachelor Soziologie (BA)

Die Regelstudienzeit des BA Soziologie beträgt 6 Semester. Insgesamt sind 180 Credit Points zu erwerben.
Das Studium umfasst einen Orientierungsbereich, einen Pflichtbereich (13 CP + 138 CP) und einen Wahlpflichtbereich (42 CP). Diese Bereiche sind in einzelne Module gegliedert, die durch Studienleistungen oder studienbegleitende Prüfungen abgeschlossen werden. Teilweise sind die Module in einer vorgeschriebenen Reihenfolge zu absolvieren. Module, zu denen zwei oder drei Lehrveranstaltungen gehören, werden so angeboten, dass sie innerhalb von zwei oder höchstens drei Semestern absolviert werden können. Die Studierenden müssen sich für einen der drei angebotenen Schwerpunkte: (a) Raum, Stadt und Ort, (b) Arbeit, Technik und Organisation, (c) Bildung und Macht entscheiden.

Joint-Bachelor Soziologie (JBA)

An der TU Darmstadt kann Soziologie als Joint-Bachelor-Studium in Kombination mit folgenden Fächern studiert werden: Anglistik, Germanistik, Geschichte, Politikwissenschaften, Informatik und Wirtschaftswissenschaften.

Der Studiengang "Joint Bachelor of Arts in den Fächern Soziologie und x" der Technischen Universität Darmstadt zeichnet sich dadurch aus, dass er aus zwei Fachsäulen und einem gemeinsamen Optionalbereich besteht. Durch die Kombinationsmöglichkeit der beiden Fächer sind individuell sehr unterschiedliche, jedoch gleichwertige Studienverläufe möglich. Der Studiengang ist vollständig modularisiert und hat folgende Struktur:

Soziologie (75 ECTS) + Fachwissenschaft 2 (75 ECTS) + Optionalbereich (18 ECTS) + Bachelor-Thesis (12 ECTS)

Bei den Gesamtstudienplänen ist zu berücksichtigen, dass einige Disziplinen sehr genaue Vorgaben in Bezug auf die zeitliche Reihenfolge der zu belegenden Lehrveranstaltungen machen und andere Disziplinen einen sehr großen Freiraum geben, und dass aufgrund unterschiedlicher fachspezifischer Anforderungen auch die Vergabe von ECTS-Punkten je nach Veranstaltungstyp differieren kann. Dies führt, verbunden mit der Kombinationsmöglichkeit der Disziplinen, dazu, dass die in den Studienplan-Tabellen angegebenen ECTS-Punkte individuell durchaus variieren können. In der Regel werden jedoch 60 ECTS-Punkte bezogen auf ein Studienjahr nicht wesentlich unter- bzw. überschritten.

Master Soziologie (MA)

Im MA-Studium werden die im BA-Studium erworbenen Kenntnisse und Methoden vertieft und erweitert. Es sollen komplexe und zugleich forschungsbezogene Fragestellungen möglichst selbständig und auch in Gruppenkontexten bearbeitet werden. Das Studium besteht aus den Pflichtmodulen (72 CP),  Wahlpflichtmodulen (18 CP) und der abschließenden Master-Thesis (30 CP). Es muss einer der Studienschwerpunkte "Raum, Stadt und Ort", "Arbeit, Technik und Organisation" und "Bildung und Macht" gewählt werden.

Magister mit Soziologie als Nebenfach (NF) (auslaufend)

Der Magisterstudiengang Soziologie als Nebenfach besteht aus einer allgemeinen soziologischen Ausbildung.
Die allgemeine soziologische Ausbildung orientiert sich an folgenden Zielen:

  • Fähigkeit zur Analyse und Diagnose sozialer Tatbestände und Probleme in ihren verschiedenen sozialwissenschaftlichen Dimensionen, einschließlich des Vermögens, einzelne soziale Phänomene im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Strukturen und ihren historischen Entwicklungstendenzen zu begreifen.
  • Fähigkeit zur Anwendung empirischer Forschungsmethoden und ein methodenkritisches Bewusstsein im soziologischen Denken und Analysieren. Dazu gehört auch, die Aussagekraft von Theorien zu überprüfen und theoretisch-methodische Vorschläge für die Erarbeitung konkreter Forschungsprobleme zu machen.

Zum Erreichen dieser Ziele werden sowohl theoretische als auch methodisch-methodologische und empirische Kenntnisse aus den Bereichen der Makro- und Mikrosoziologie vermittelt. Die soziologische Ausbildung soll die Studierenden für berufliche Tätigkeiten qualifizieren. Sie sollen in die Lage versetzt werden, sich in spezielle Aufgabenbereiche selbständig und schnell einzuarbeiten.

Soziologie auf Diplom (auslaufend)

Der Studiengang zum Diplomsoziologen/zur Diplomsoziologin soll die Studierenden dazu befähigen, eine sozialwissenschaftlich fundierte Berufstätigkeit auszuüben. Er besteht aus einer allgemeinen soziologischen Ausbildung, die durch vertiefte Kenntnisse in einem berufsbezogenen Ausbildungsschwerpunkt ergänzt wird, und der Ausbildung in zwei geeigneten Wahlpflichtfächern.
Die allgemeine soziologische Ausbildung orientiert sich an folgenden Zielen:

  • Fähigkeit zur Analyse und Diagnose sozialer Tatbestände und Probleme in ihren verschiedenen sozialwissenschaftlichen Dimensionen, einschließlich des Vermögens, einzelne soziale Phänomene im Zusammenhang mit gesamtgesellschaftlichen Strukturen und ihren historischen Entwicklungstendenzen zu begreifen.
  • Fähigkeit zur Anwendung empirischer Forschungsmethoden und ein methodenkritisches Bewusstsein im soziologischen Denken und Analysieren. Dazu gehört auch, die Aussagekraft von Theorien zu überprüfen und theoretisch-methodische Vorschläge für die Erarbeitung konkreter Forschungsprobleme machen zu können.
  • Fähigkeit zu Reflexion der Soziologie als Wissenschaft. Hierzu gehört die Einsicht in die politisch-pragmatischen Implikationen unterschiedlicher Theorierichtungen ebenso wie die Erkenntnis der Probleme, die bei der praktischen Anwendung soziologischen Wissens entstehen.

Im Laufe des Studiums muss ein Schwerpunkt gewählt werden ("Raum, Stadt und Ort", "Arbeit, Technik und Organisation" oder "Bildung und Macht").

Soziologie auf Magister (Hauptfach) (auslaufend)

Der Magisterstudiengang Soziologie als zweites Hauptfach soll die Studierenden dazu befähigen, eine sozialwissenschaftlich fundierte Berufstätigkeit auszuüben. Er besteht aus einer allgemeinen soziologischen Ausbildung und der Ausbildung in einem Hauptfach.
Die allgemeine soziologische Ausbildung orientiert sich an folgenden Zielen:

  • Fähigkeit zur Analyse und Diagnose sozialer Tatbestände und Probleme in ihren verschiedenen sozialwissenschaftlichen Dimensionen, einschließlich des Vermögens, einzelne soziale Phänomene im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Strukturen und ihren historischen Entwicklungstendenzen zu begreifen.
  • Fähigkeit zur Anwendung empirischer Forschungsmethoden und ein methodenkritisches Bewusstsein im soziologischen Denken und Analysieren. Dazu gehört auch, die Aussagekraft von Theorien zu überprüfen und theoretisch-methodische Vorschläge für die Erarbeitung konkreter Forschungsprobleme zu machen.
  • Fähigkeit zur Reflexion der Soziologie als Wissenschaft. Hierzu gehört die Einsicht in die politisch-pragmatischen Implikationen unterschiedlicher Theorierichtungen ebenso wie die Erkenntnis der Probleme, die bei der Anwendung soziologischen Wissens entstehen.

Zum Erreichen dieser Ziele werden sowohl theoretische, methodisch-methodologische und empirische Kenntnisse aus den Bereichen der Makro- und Mikrosoziologie als auch wichtige Kenntnisse aus anderen wissenschaftlichen Disziplinen vermittelt. Die soziologische Ausbildung soll die Studierenden für berufliche Tätigkeiten qualifizieren. Sie sollen in die Lage versetzt werden, sich in spezielle Aufgabenbereiche selbständig und schnell einzuarbeiten. Zugleich sollen sie zu interdisziplinärer Kooperation befähigt werden.

Postanschrift 
Technische Universität Darmstadt
Institut für Soziologie 
Residenzschloß 
64283 Darmstadt 

Institutssekretariat:
Heide Zobel
Tel.: +49 6151 16 75215
Fax: +49 6151 16 72215 
E-Mail: info@ifs.tu-darmstadt.de

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