Dr. Kai Buchholz
Arbeitsgebiet: Jugendstil zwischen Mensch und Technik
Kurzvita
* 1966 in Berlin. Studium der Philosophie, Kunstgeschichte und Romanistik
in Berlin, Rennes, Saarbrücken, Utrecht und Aix-en-Provence. 1996-99
Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter an der Universität
des Saarlandes. 1997 Visiting Scholar am Wittgensteinarchiv der Universität
Bergen. 1998-2006 assoziiertes Mitglied am Graduiertenkolleg Technisierung
und Gesellschaft. 1999 Frankfurter Hörspiel-Förderpreis. 2000-2005 Wissenschaftlicher
Mitarbeiter am Institut Mathildenhöhe Darmstadt.
E-Mail: buchholz.kai@arcor.de
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Projekt
Im Rahmen mehrerer Publikationen konnte das Projekt der Frage nachgehen,
welche Vorschläge die Protagonisten des Jugendstils machten, um den
rasanten technischen Fortschritt mit einer humanen Gestaltung der Lebenswelt
zu vereinbaren. Durch die wissenschaftliche Mitarbeit an der Ausstellung
„Die Lebensreform“ am Institut Mathildenhöhe Darmstadt wurden diese
Vorschläge in den Gesamthorizont der Reformtendenzen um 1900 eingeordnet.
Darüber hinaus konnten auch wichtige Auswirkungen der Jugendstil-Ideen
auf das spätere Design des 20. Jahrhunderts innerhalb des Projekts verfolgt
und analysiert werden. Näheres zu den Forschungsergebnissen in den entsprechenden
Publikationen.
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Vorträge
- Handicraft or Machine-Labour? (TU Darmstadt,
2005)
- Corporate Design gestern und heute (Museum Künstlerkolonie Darmstadt,
2004)
- Thomas Mann und der Jugendstil (Saarland Museum Saarbrücken, 2003)
- Zweckmäßig oder phantasievoll? Philosophische Fragen an den Jugendstil
(Museum Bellerive Zürich, 2002)
- Der Neue Mensch um 1900 (Clara-Zetkin-Haus Stuttgart, 2002)
- La signification philosophique de l’Art nouveau (Archives Henri
Poincaré Nancy, 1999).
Veröffentlichungen zum Thema
- Im Designerpark (Hg., Darmstadt 2004)
- Imitationen – Mehr Schein als Sein? in: Im Designerpark, hg. K. Buchholz, K. Wolbert (Darmstadt
2004).
- Brauchbarkeit, Lebensformen und unsichtbares Design, in: Im Designerpark,
hg. K. Buchholz, K. Wolbert (Darmstadt 2004)
- Beileidskarten – Design für den Tod, in: Im Designerpark, hg. K.
Buchholz, K. Wolbert (Darmstadt 2004)
- Künstlerische Durchdringung aller Lebensbereiche – Hector Guimard und Peter Behrens, in: Centenarium,
hg. K. Buchholz, K. Wolbert (Darmstadt 2003)
- Lebensreform und Lebensphilosophie, in: Centenarium, hg. K. Buchholz,
K. Wolbert (Darmstadt 2003)
- Hans Christiansen, Die Villa in Rosen, in: Neue Ästhetik, hg. Z.
Mahayni (München 2002)
- Die Lebensreform, 2 Bde. (Hg., Darmstadt 2001)
- Peter Behrens, les fondements théoriques de l’Art nouveau, in: L’Ecole
de Nancy et les arts décoratifs en Europe, hg. F. Loyer (Metz 2000).
Weitere Veröffentlichungen
- Ludwig Wittgenstein (Frankfurt a. M. 2006)
- Between Operation and Experiment, Vera Röhm Works with Language,
in: Vera Röhm (London 2006)
- A. Freiherr von Knigge: Über den Umgang mit Menschen (Hg., München
2004)
- André Masson (Hg., Frankfurt a. M. 2003)
- W. Shakespeare: Hamlet (Hg., München 2000)
- Sprachphilosophie, in: Sprachtypologie und sprachliche Universalien,
hg. M. Haspelmath et al. (Berlin, New York 2000)
- Sémantique formelle et ressemblances de famille, in: Logique et
Analyse 43 (2000)
- Wege zur Vernunft (Hg., Frankfurt a. M. 1999)
- Die Kunsttheorie Paul Cézannes und ihr Entstehungshintergrund, in:
Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft 44 (1999)
- Sprachspiel und Semantik (München 1998)
- Vom Nutzen der Geisteswissenschaften, in: Universitas 35 (1998).
Hörspiele
- Homo acusticus. Streifzüge eines Geräuschfetischisten. Regie: Daniela Kletzke. Mit Guntram Brattia als Geräuschfetischist. Saarländischer Rundfunk 2005. 49 min.
- Feste des Lebens und der Kunst. Die Ausstellung der Künstlerkolonie
Darmstadt 1901. Regie: Beatrix Ackers. Saarländischer Rundfunk/DeutschlandRadio
Berlin 2001. 54 min. Als CD bei Hörbuch Hamburg.
- Es ist eine herrliche Sonne hier und ein schlechter Mensch. Ludwig
Wittgenstein in Norwegen. Regie: Heinz von Cramer. Sprecher: Ernst
Jacobi, Philipp Schepmann. Saarländischer Rundfunk/DeutschlandRadio
Berlin 1999. 65 min.
- Das debile Dorf. Eine O-Ton-Collage. Realisation: Christiane Ohaus.
Musik: Christoph Grund. Saarländischer Rundfunk/Radio Bremen
1993. 62 min.
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